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On 10.03.2020
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Nicht glauben, neue Wissensgebiete entdecken und Ihren Horizont erweitern? Auch fr den geilen Sex bedank sich die heie Amateurin mit.

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Zeit, schlafen zu gehen. Sie nahm ihn nie mit zu sich nach Hause. Wenn ich mich dieser Tage in Hindustani versuche, setzen die Leute eine höfliche Miene auf.

Das bin ich. Bist du einmal durch den Spiegel geschritten, schreitest du auf eigene Gefahr zurück. Der Spiegel könnte dich in Stücke schneiden.

Diese Leidenschaft, dieser Ernst, dieser Respekt. Behalte du nur deine Kultur, Toadji; mir gefällt diese hier sehr gut.

Sie ist nicht mein Zuhause. Sie macht mich schwindlig, weil sie mir ein Gefühl von Zuhause gibt, es aber nicht ist.

Ich bekomme Herzflattern davon, und in meinem Kopf dreht sich alles. Werde, wie du früher warst! Verdammter Narr! Du kannst es. Aber es war ein totes Selbst, ein Schatten, ein Geist, und er wollte nicht zu einem Phantom werden.

In seiner Brieftasche lag ein Rückflugticket nach London, und er würde es benutzen. Zeeny wurde wütend. Hast du keine Augen im Kopf? Ich bin eine Schwarze.

Dunkle Haut in Nordindien. Wozu heiraten? Ich hatte viel zu tun. Also, und du? Nicht nur verheiratet, sondern auch reich. Wie du lebst, du und das Frauchen.

In jüngster Zeit hatte er sich dort unsicher gefühlt, denn der letzte Einbrechertrupp hatte nicht nur wie üblich Video-und Stereoanlage mitgenommen, sondern auch den Wolfshund.

Und langsam war in ihm das Gefühl gewachsen, dass es nicht möglich war, an einem Ort zu leben, an dem die kriminellen Elemente Tiere stahlen.

Pamela erzählte ihm, das sei ein alter, örtlicher Brauch. In den Alten Zeiten, sagte sie die Geschichte gliederte sich für Pamela in das Altertum, das Finstere Mittelalter, die Alten Zeiten, das Britische Weltreich, die Neuzeit und die Gegenwart , sei Tierdiebstahl ein gutes Geschäft gewesen.

Pamelas Version der Geschichte Londons war stets reich an Einzelheiten und häufig unzuverlässig. Ich kenne diese Engländer, alle gleich, Gesindel und Nabobs.

Gegen ihre verdammten Traditionen kommt man nicht an. Ich schlage Wurzeln in den Frauen, die ich liebe. Die Banalitäten der Untreue. Er schob sie von sich und sprach über seine Arbeit.

Er sah eine wunderschöne Frau aufrecht im Bett sitzen, der etwas, das wie Büffelmilch aussah, über das Gesicht lief und von der Kinnspitze tropfte, und während er sich bei Chamcha für sein Eindringen entschuldigte, zog er sich eilends zurück, tut mir leid, Kumpel, he, Sie haben aber Glück.

Die haben dich wirklich fix und fertig gemacht. Was passiert mit mir? Was zum Teufel? Wollte man wissen, wie eine Ketchupflasche in der Fernsehwerbung sprechen sollte, war man im Zweifel über die ideale Stimme für eine Tüte Chips mit Knoblauchgeschmack, war er genau der Richtige.

Er brachte Teppiche in Kaufhaus-Werbespots zum Sprechen, er imitierte Berühmtheiten, lieh gekochten Bohnen und tiefgefrorenen Erbsen seine Stimme.

Im Radio konnte er das Publikum davon überzeugen, dass er Russe, Chinese, Sizilianer, der Präsident der Vereinigten Staaten war. Niemand ist vollkommen.

In Bombay räkelte sich Zeenat Vakil, gähnte und verscheuchte andere Frauen aus seinen Gedanken. Deine Stimme wird berühmt, aber sie verstecken dein Gesicht.

Hast du eine Ahnung, weshalb? Warzen auf der Nase, schielst du, oder was? Fällt dir nichts ein, Herzchen? Saladin und Mimi waren so etwas wie eine Legende, aber eine verkrüppelte Legende, dunkle Sterne.

Das Kraftfeld ihrer Fähigkeiten zog Arbeit für sie an, aber sie blieben unsichtbar, legten ihre Körper ab, um sich Stimmen anzuziehen.

Im Radio konnte Mimi zu Botticellis Venus werden, sie konnte Olympia sein, die Monroe, jede vermaledeite Frau, die sie wollte. Es war ihr völlig egal, wie sie aussah; sie war zu ihrer Stimme geworden, sie war steinreich, und drei junge Frauen waren hoffnungslos in sie verliebt.

Sie erwarb Grundbesitz. Verzweiflung aufgrund fortschreitenden Alters und kleiner, als im Hals diagnostizierter Polypen.

Grundbesitz beruhigt ungemein, ich kann ihn nur empfehlen. Niemand gibt Landbesitz kampflos auf. Vielleicht bin ich schon ein Geist.

Aber zumindest ein Geist mit einem Flugticket, Erfolg, Geld, einer Frau. Ein Schatten, aber einer, der in der greifbaren, stofflichen Welt lebt.

Mit Vermögen. Zeeny strich ihm übers Haar, das sich über seinen Ohren lockte. Ein unbeschriebenes Blatt, niemand zu Hause. Das macht mich manchmal wütend, ich könnte dich schlagen.

Um dich ins Leben zurückzuholen. Aber es macht mich auch traurig. Die Stars der Show, ihr Kermit und ihre Miss Piggy, waren das todschicke, hauteng gewandete, mit überwältigend gestylten Frisuren ausstaffierte Duo Maxim und Mamma Alien, die sich sehnlichst wünschten, Fernsehstars - was sonst?

Was die Sendung zu einem solchen Erfolg machte, waren die computerunterstützten Trickeffekte. Maxim Alien, Weltraumplayboy, und Mamma, unbesiegte galaktische Meisterin im Freistilringen und preisgekrönte Spaghettiköchin des Universums, wurden über Nacht zu einer Sensation.

Die beste Sendezeit winkte; Amerika, Eurovision, die ganze Welt. Mit zunehmender Popularität begann die Alien Show politische Kritik auf sich zu ziehen.

Sie ist Unterhaltung. Sie will amüsieren. Wahnsinnig toll, muss ich wirklich sagen. Eine Haut wie Milch und Honig, und das als Englandheimkehrer.

Jetzt wo Gibril getürmt ist, könntest du an der Reihe sein. Das ist mein Ernst, yaar. Sie brauchen ein neues Gesicht. Dein Gesicht ist nicht so komisch wie ihres.

Seine Unzulänglichkeiten spielten keine Rolle, weil er mühelos einen Augenblick durch den nächsten ersetzen konnte, einen Saladin durch einen anderen.

Nun jedoch begannen Veränderungen zu schmerzen; die Arterien des Möglichen verkalkten allmählich. In Wirklichkeit bin ich nur aus einem einzigen Grund nach Bombay gekommen, und zwar nicht wegen des Stücks.

Er ist jetzt Ende Siebzig, und mir werden sich nicht mehr viele Gelegenheiten bieten. Er war nicht in der Vorstellung; der Prophet muss zum Berg gehen.

Bombays Kultur bestand aus Imitationen. Auch seine Millionäre waren dazu übergegangen, ihr Leben zu importieren. Und was für Grimassen!

Richtige Fratzen. Deswegen war er in seiner alten Heimatstadt. Aber ob er sie erteilen oder empfangen würde, das konnte er nicht sagen.

Bizarre Aspekte der gegenwärtigen Lebensumstände von Mr. Überdies wurde behauptet, dass seine zweite Frau sich weigere, das alte Haus zu betreten.

Während Saladin weiter die Hintergründe beleuchtete, pfiff Zeenat Vakil anerkennend. Heute bin ich nicht ich selbst, dachte er.

Das Herz flattert. Das Leben fügt den Lebenden Schaden zu. Niemand von uns ist er selbst. Niemand von uns ist so. Inzwischen versiegelten Stahltore, die mit einer Fernbedienung betätigt wurden, den zerfallenden Triumphbogen.

Als er den Walnussbaum sah, in dem seinem Vater zufolge seine Seele aufbewahrt wurde, begannen seine Hände zu zittern. Er versteckte sich hinter neutralen Tatsachen.

Wenn ein Kind volljährig wird, ist der Walnussbaum mit einer fälligen Versicherungspolice vergleichbar; es ist ein wertvoller Baum, man kann ihn verkaufen, um eine Hochzeit damit zu bezahlen oder einen Start ins Leben zu ermöglichen.

Dieses Fehlen von Sentimentalität ist ansprechend, findest du nicht? Der Diener lächelte gezwungen. Es stimme, erklärte ihm Vallabh, dass Changez Sahib nach dem Tod der Begum geschworen habe, dass das Haus ihre Gedenkstätte sein würde.

Meine Ayah Kasturba, mit der ich in den Tümpeln zwischen den Felsen gespielt habe. Natürlich habe ich nichts dagegen.

Sie verhält sich, als gehöre die ganze Bude ihr. Ihr Auftreten. Und der alte Mann hatte Angst. Die zwei führen etwas im Schilde, das wette ich.

Nun, da er die Popeye-Unterarme und den Pluto-Bauch verloren hatte, schien er in seiner Kleidung herumzuwandern wie jemand auf der Suche nach etwas, von dem er nicht genau wusste, was es war.

Er stand auf der Schwelle und blickte auf seinen Sohn, Nase und Mund waren durch den Dörrzauber der Jahre zu einem schwachen Abklatsch seines früheren Monstergesichts geschrumpft.

Geht es ihr gut? Sonst stehen Ihnen trübselige Zeiten bevor. Sie interessiert sich jedenfalls nicht für dich. Sie will dich nicht kennenlernen.

Warum sollte sie dir verzeihen? Du bist nicht ihr Sohn. Und vielleicht auch nicht mehr meiner. Dieser alte Bock. Ich darf nicht kämpfen.

Aber das, das ist unerträglich. Was hast du ihnen angetan? Vallabh und Kasturba. Mit deinem Geld. Wie viel hat es gekostet? Ihr Leben zu vergiften.

Du bist ein kranker Mann. Vallabh, der Diener, trat unerwartet dazwischen. Sie waren fort und jetzt kommen Sie, um uns zu richten. Um aus deiner Frau eine Hure zu machen.

Wir haben sie geliebt, wir alle. Wir drei. Und so können wir vielleicht ihre Seele lebendig erhalten. Mit deiner Ungläubigkeit.

Mein Lieber, du hast Nerven. Du bist kein Engel, Herzchen, und diese Leute scheinen sich durchaus einig zu sein. Changez tätschelte Zeenys Knie.

Wir müssen ihm eine Chance geben und Sie müssen der Schiedsrichter sein. Ihm erlaube ich nicht, über mich zu urteilen, aber von Ihnen werde ich das Schlimmste hinnehmen.

Der alte Schweinehund. Ich werde kein Wort sagen, warum sollte ich, nicht auf diese Weise, diese Demütigung. Wessen klagte der Sohn den Vater an?

Aller nur denkbarer Vergehen: Ausspionierung der Kindheit, Diebstahl des Regenbogenschatzes, Exilierung. Ihn zu dem gemacht zu haben, was er vielleicht nicht geworden wäre.

Einen Mann aus ihm gemacht zu haben. Ihn gefragt zu haben: Was soll ich meinen Freunden sagen? Nicht wiedergutzumachender Entzweiungen und ungehöriger Vergebung.

Mit neuer Frau der Allahverehrung erlegen zu sein und auch der gotteslästerlichen Verehrung von verstorbener Ehegattin. Vor allem aber des Wunderlampismus und einer zu sein, dem sich jeder Sesam öffnet.

Alles war ihm mühelos zugefallen, Charme, Frauen, Reichtum, Macht, gesellschaftliche Stellung. Reiben, puff, Geist, Wunsch, auf der Stelle Herr, Simsalabim.

Er war ein Vater, der eine Wunderlampe versprochen und sie dann vorenthalten hatte. Changez, Zeeny, Vallabh, Kasturba verharrten reglos und still, bis Saladin Chamcha schamrot und verlegen innehielt.

Ein Vierteljahr hundert, und noch immer missgönnt einem der Sohn die kleinen Sünden der Vergangenheit. Ach, mein Sohn.

Du musst aufhören, mich wie einen Papagei auf deiner Schulter herumzutragen. Was bin ich denn? Ich bin nicht dein Alter Mann auf dem Meer.

Schau den Tatsachen ins Gesicht, mein Lieber: Mit mir kannst du dich nicht mehr erklären. Sehen Sie, wie oft er aus einer misslichen Lage befreit werden musste.

Die eine Hand zeichnete die Mosaikböden, eine zweite die Figuren, eine dritte malte den chinesisch aussehenden Wolkenhimmel.

Auf der Rückseite der Bilder standen die Geschichten, die zu den szenischen Darstellungen gehörten. Die Bilder wurden vorgeführt wie ein Film: in die Höhe gehalten, während jemand die Geschichte des Helden vorlas.

Der Hamza-Nama war ein Beispiel für die Verschmelzung der persischen Miniaturmalerei mit dem Kannada-und Kerala-Malstil, für die charakteristische Synthese hinduistischer und islamischer Philosophie in der späten Mogul-Zeit.

Ein Riese war in einer Grube gefangen, und seine Peiniger bohrten ihm Speere in die Stirn. Ein Mann, der vom Kopf bis zur Lende aufgeschlitzt war, fiel mit dem Schwert noch in der Hand.

Überall sprudelte Blut. Saladin Chamcha riss sich zusammen. Ich habe ihnen diese ganze Sammlung umsonst, gratis angeboten, wussten Sie das?

Sie sollten lediglich einen geeigneten Ort dafür bereitstellen. Der Zustand des Stoffes ist nicht gerade eins-A verstehen Sie… Sie wollen nicht.

Kein Interesse. Inzwischen bekomme ich jeden Monat Angebote aus Amerika. Und was für Angebote! Sie würden es nicht glauben.

Aber ich verkaufe nicht. Unser Erbe, meine Liebe, tagtäglich stehlen es uns die USA. Ravi-Varma-Gemälde, Chandela-Bronzen, Jaisalmaer-Gitterwerk.

Wir verkaufen unser Land, nicht wahr? Sie lassen ihre Brieftaschen auf den Boden fallen, und wir gehen in die Knie. Unsere Nandi-Stiere enden in irgendwelchen texanischen Villen.

Aber das wissen Sie ja alles. Sie wissen, dass Indien heute ein freies Land ist. Nicht wegen des Geldes. Wegen des Vergnügens, eine Hure zu sein.

Zu nichts zu werden. Weniger als nichts. Ein Paar leere Schuhe. Das ist das Schicksal, das er mir bereitet hat. Dieser Schauspieler. Dieser Heuchler.

Er hat sich zu einem Imitator von Nichtexistierenden gemacht. Ich habe niemanden, der mir nachfolgt, dem ich weitergeben kann, was ich geschaffen habe.

Das ist seine Rache: er stiehlt mir meine Nachkommen. Ich habe ihr mein Leid geklagt. Jetzt muss sie urteilen. So war es ausgemacht. Die Laufzeit der Millionärin war zu Ende, die Tour vorbei.

Zeit, nach Hause zu fahren. Nach der Abschlussfeier wollte Saladin Chamcha schnell ins Bett. Im Aufzug hörte ein junges Paar, das unzweifelhaft auf Hochzeitsreise war, mit Kopfhörern Musik.

Komme ich dir manchmal noch wie ein Fremder vor? Er tat dasselbe und schien vollauf zufrieden mit ihrer Antwort. Ihre Körper bewegten sich wieder zum Rhythmus der Musik.

Er war voller unfertiger Gefühle, und weil Zeenat aufgetaucht war, wurde sie zu deren Zielscheibe. Ich bin ein verheirateter Mann.

Im Original verdächtigt ein Ehemann seine Frau der Untreue und stellt ihr eine Falle. Er gibt vor, auf Geschäftsreise zu gehen, kehrt jedoch wenige Stunden später zurück, um ihr nachzuspionieren.

Er kniet sich hin, um durch das Schlüsselloch zu spähen. Da spürt er jemandes Anwesenheit in seinem Rücken, dreht sich um, ohne aufzustehen, und da steht sie, voll Abscheu und Ekel auf ihn hinunterblickend.

Dieses Tableau, er kniend, sie hinunterblickend, ist der Sartresche Archetyp. Aber in der indischen Fassung spürte der kniende Ehemann nicht, dass jemand hinter ihm stand; wurde von der Frau überrascht; stand auf, um ihr auf gleicher Stufe gegenüberzutreten; tobte und schrie; bis sie weinte, da umarmte er sie, und sie versöhnten sich.

Tatsächlich könnte das sogar ein nationaler Charakterzug sein. Langsam kommt mir der Verdacht, dass es den Indern an der moralischen Differenziertheit mangelt, die zur Entwicklung eines echten Sinns für das Tragische notwendig ist, und dass sie deshalb nicht verstehen können, was Scham wirklich ist.

Ich gehe. Saladin Chamcha. Ich dachte, du hättest noch einen Funken Leben in dir, einen winzig kleinen, aber immerhin noch nicht ganz erloschenen.

Ich habe mich getäuscht. Wie sich herausstellt, warst du die ganze Zeit über schon mausetot. Das Flugzeug startete und flog eine Kurve über die Stadt.

Irgendwo unter ihm verkleidete sein Vater eine Dienerin als seine Frau. Die neue Verkehrsführung sorgte für eine gründliche Verstopfung des Stadtzentrums.

Es gab Graffiti, die lauteten: Guter Rat für Politikos. Die einzig sinnvolle Richtung: Padyatra in die Hölle. Oder manchmal: nach Assam.

Schauspieler wurden in die Politik verwickelt: MGR, N. Ra-ma Rao, Bachchan. Saladin Chamcha, unterwegs mit Flug , schloss die Augen; und spürte mit tiefer Erleichterung die verräterischen Verschiebungen und Verfestigungen in seiner Kehle, die darauf hindeuteten, dass seine Stimme von sich aus begonnen hatte, zu ihrem verlässlichen englischen Ich zurückzukehren.

Die erste Beunruhigung, die Mr. Chamcha auf diesem Flug erfuhr, war, dass er unter den Passagieren die Frau seiner Träume ausmachte.

Die Traum-Frau war kleiner und weniger anmutig als die wirkliche gewesen, aber in dem Augenblick, in dem er sie gelassen den Gang der Bostan auf und ab spazieren sah, fiel Chamcha der Alptraum ein.

Die Traum-Frau war mit Sprengstoff so beladen gewesen, dass sie eher die Bombe denn die Bombenwerferin war; die Frau, die den Gang entlangspazierte, trug ein Baby, das lautlos zu schlafen schien, ein Baby, das so geschickt eingewickelt war und das sie so fest an die Brust drückte, dass Chamcha nicht einmal eine Locke neugeborenen Haars sehen konnte.

Unter dem Einfluss des erinnerten Traums stellte er sich vor, das Baby sei in Wirklichkeit ein Bündel Dynamitstäbe oder eine Art Zeitbombe, und er war im Begriff aufzuschreien, als er sich besann und streng zur Ordnung rief.

Er war ein gepflegter Mann in zugeknöpftem Anzug, unterwegs nach London, zu einem geregelten, zufriedenen Leben. Er lebte in der wirklichen Welt.

Die Frau, die das Baby trug, blickte durch die bleichgesichtigen Schauspieler hindurch, verwandelte sie in Rauchwölkchen, Fata Morganas, Geister.

Für einen Mann wie Saladin Chamcha war die Entwürdigung des Englisch-Seins durch die Engländer zu schmerzlich, um sich damit zu befassen.

Der Reporter erlitt einen Armbruch, seine Kamera wurde zertrümmert. Weder der Reporter noch irgendeine andere Person wurde vorsätzlich angegriffen.

Chamcha sank in einen Flugschlaf. Die Stadt der verlorenen Vergangenheiten, der gefällten Bäume und der unbeabsichtigten Ausschreitungen schwand aus seinen Gedanken.

Als er kurz darauf die Augen wieder öffnete, bot sich ihm die zweite Überraschung auf dieser makaberen Reise.

Ein Mann ging auf dem Weg zur Toilette an ihm vorbei. Er trug einen Bart und eine billige getönte Brille, aber Chamcha erkannte ihn trotzdem: hier, inkognito in der Economy Class auf Flug AI, war der verschwundene Superstar, die lebende Legende, Gibril Farishta höchstpersönlich.

Chamcha hatte dieses Wesen aus seinem Gesichtsfeld verbannt, in einem Versuch, sich in einen Kokon der Ungestörtheit zu hüllen, aber Ungestörtheit war nicht länger möglich.

Ja, Sir, so könnte man sagen. Vom Darwinismus. Der evolutionären Ketzerei von Mr. Charles Darwin. Aber trotz allen diesen Mängeln bezeichnen Lamprechts vierzehn Bände in gewissem Sinne eine Epoche in der Geschichte der Kulturgeschichte.

So entspricht zum Beispiel dem griechischen Altertum bis das germanische bis : "In beiden Fällen ist ein noch barbarisches Volk durch mannigfache Entlehnungen von älteren und reicheren Kulturen, hier der orientalischen, dort der römischen gefördert worden; in beiden Fällen hat eine starke Monarchie sich gewaltig ausgewirkt Die Trümmer der Königsburgen und Königsgräber von Mykene und Tiryns und die der karolingischen Kaiser- pfalz zu Aachen atmen denselben Geist.

Man wird schon aus dieser einen Probe ersehen, wie fruchtbar eine solche komparative Methode werden kann, wenn sie mit Takt und lebendigem Sinn für das Konkrete gehandhabt wird und über den Analogien auch die Differenzen nicht übersieht.

Breysigs "Kulturgeschichte der. Breysig disponiert viel strenger und durchsichtiger als Lamprecht und hat vor ihm auch die straffere, lebendigere und abgerundetere Darstellung voraus.

Die gedrängten Kapitel über Kunst und Welt- anschauung der Griechen und Staat und Gesellschaft der Römer sind meister- haft, offenbar gerade weil Breysig auf diesen Gebieten nicht Fachmann ist.

Aber je mehr er sich seinem eigentliehen Spezialterrain nähert, desto mehr verliert er sich in die Breite. Und es scheint fast, als habe den Verfasser selber, der seit dem Jahr keine weiteren Bände hat folgen lassen, der Ausblick in diese unendlichen Räume entmutigt, was sehr zu bedauern wäre.

Was Spengler in seinen beiden Bänden gibt, sind die "Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte". Er sieht "statt des monoto- nen Bildes einer linienförmigen Weltgeschichte" "das Phänomen einer Vielzahl mächtiger Kulturen".

Es gibt viele, im tiefsten Wesen völlig voneinander-verschiedene Plastiken, Malereien, Mathema- tiken, Physiken, jede von begrenzter Lebensdauer, jede in sich selbst geschlossen, wie jede Pflanzenart ihre eigenen Blüten und Früchte, ihren eigenen Typus von Wachstum und Niedergang hat.

Diese Kulturen, Lebewesen höchsten Ranges, wachsen in einer erhabenen Zwecklosigkeit auf, wie die Blumen auf dem Felde.

Polygnot und Rembrandt, Polyklet und Bach, Sokrates und Voltaire sind "Zeitgenossen". Selbstverständ- lich herrscht aber auch innerhalb derselben Kultur auf jeder ihrer Entwicklungs- stufen eine völlige Kongruenz aller.

So besteht zum Bei- spiel ein tiefer Zusammenhang der Form zwischen der Differentialrechnung und dem dynastischen Staatsprinzip Ludwigs des Vierzehnten, zwischen der anti- ken Polis und der euklidischen Geometrie, zwischen der Raumperspektive der abendländischen Ölmalerei und der Überwindung des Raumes durch Bahnen, Fernsprecher und Fernwaffen.

An der Hand dieser und ähnlicher Leitprinzipien gelangt nun Spengler zu den geistvollsten und überraschendsten Entdeckun- gen. Die Kulturgeschichtschreibung ist selbst ein kulturgeschichtliches Phänomen, das die einzelnen von Spengler konstatierten Lebensphasen der Kindheit, der Jugend, der Männlichkeit und des Greisentums durchzumachen hat.

In der Kind- heit lebt der Mensch vegetativ, denkt nur an sich und seine nächsten Objekte, und deshalb schreibt er auf dieser Stufe noch gar keine Geschichte; im Jünglings- alter sieht er die Welt poetisch und konzipiert daher Geschichte in der Form der Dichtung; in der Reife der Männlichkeit erblickt er im' Handeln Ziel und Sinn alles Daseins und schreibt politische Geschichte; und im Greisenalter beginnt er endlich zu verstehen: aber auf eine sehr lebensmüde und resignierte Art.

Darum ist Spenglers Werk schon einfach durch seine Existenz der bündigste Beweis für die Richtigkeit seiner Geschichtskonstruktion. Das Endziel der abendländischen Entwicklung, wie Spengler sie sieht, ist die nervöse und disziplinierte Geistigkeit des Zivilisationsmenschen, ist die illusionslose Tatsachenphilosophie, der Skepti- zismus und Historizismus des Weltstädters, ist, mit einem Wort: Spengler.

Dies ohne jeden bösen Nebensinn gesagt. Es ist zu allen Zeiten das gute Recht des. Er glaubt nicht an den Sinn des Uni- versums, an das immanente Göttliche.

Der "Untergang des Abendlandes" ist die. Spengler ist der letzte, feinste, vergeistigste Erbe des. Deshalb sind nur seine historischen Schlüsse absolut zwingend, kei- neswegs seine philosophischen.

Die fruchtbaren neuen Ideen stammen nie von einem Einzelnen, sondern immer von der Zeit. Dies erkennt auch Spengler an, wenn er in der Vorrede seines Werkes sagt: "Ein Gedanke von historischer Notwendigkeit, ein Gedanke also; der nicht in eine Epoche fällt, sondern Epoche macht, ist nur in beschränktem Sinne das Eigentum dessen, dem seine Urheberschaft zuteil wird.

Und zwar finden wir das Gesetz: so viel Religio- nen, so viel Zivilisationen; die Religionen sind gleichsam die Nervenzentren der einzelnen Kulturen, die deren Lebenstätigkeit vereinheitlichen und regulieren.

Ferner hat jede Zivilisation ihren eigenen Stil; auch dies hat seine Parallelerschei- nung in der Zellenwelt, wo das Protoplasma ebenfalls immer eine spezifische Zusammensetzung hat: seine chemische Struktur, aus der man die Gattung jedes einzelnen Lebewesens sofort bestimmen kann.

Die ägyptische, die sumerische, die babylo- nische, die mykenische, die erst jüngstentdeckte minoische Kultur: alle diese sehr hohen und eigenartigen Kulturen brachten es nicht über diese Zeitspanne.

In einem solchen Zustand des Absterbens befindet sich unsere gegenwärtige Kultur. Mit Hilfe dieser sozusagen kulturphysiologischen Methode unternahm es der Verfasser Anfang , nicht nur die Ursachen und den bisherigen Verlauf des Weltkriegs zu erklären, sondern auch seinen Ausgang und seine Folgen vorauszubestimmen, was ihm vollkommen gelang.

Damit sind wir im Gange unserer historischen Skizze zu dem jüngsten kul- turhistorischen Versuch gelangt, nämlich zu unserem eigenen.

Hier mögen nun noch einige kurze allgemeine Bemerkungen gestattet sein. Es handelt sich, mit drei Worten, um die Frage des Dilettantismus, der Paradoxie und des Plagiats.

Der Fachmann steht immer zu sehr in seinem Berufskreise, er ist daher fast nie in der Lage, eine wirk- liche Revolution hervorzurufen: er ke!

Die ganze Geschichte der Wissen- schaften ist daher ein fortlaufendes Beispiel für den Wert des Dilettantismus. Das Gesetz von der Erhaltung der Energie verdanken wir einem Bierbrauer namens Joule.

Fraunhofer war Glasschleifer, Faraday Buchbinder. Goethe entdeckte den Zwischenknochen, Pfarrer Mendel sein grundlegendes Bastardierungsgesetz.

Was aber im Speziellen die Kulturgeschichte betrifft, so ist es schlechterdings unmöglich, sie anders als dilettantisch zu behandeln. Uber die Frage der Paradoxie können wir uns ebenso kurzfassen.

Sie war gestern noch absurd und wird morgen trivial sein. Man steht also vor der traurigen Alternative, entweder die kommenden Wahrheiten verkünden zu müssen und für eine Art Scharlatan und Halbnarr zu gelten, oder die arrivierten Wahrheiten wiederholen zu müssen und für einen langweiligen Breittreter von Selbstverständlichkeiten gehalten zu werden, sich entweder lästig oder überflüssig zu machen.

Ein Drittes gibt es offenbar nicht. Sie sind ein Nährboden für mehr als eine Wahrheit; alles Lebendige findet in ihnen seinen Humus.

Daher sind die Gewächse, die sie hervorbringen, vielartig, verschiedenfach und bisweilen ganz entgegengesetzter Natur. Sie sind zu objektiv, zu reich, zu verständig, um nur eine Ansicht über dieselbe Sache zu haben.

Deshalb hat Emerson gesagt: "Sprich heute aus, was du heute denkst, und verkünde morgen ebenso unbekümmert, was du morgen denkst, auch wenn es dem, was du am Tage vorher gesagt hast, in jedem Punkte widerspricht.

Kon- sequenz ist ein Kobold, der in engen Köpfen spukt. Der Widerspruch ist nämlich ganz einfach die Form, und zwar die notwendige Form, in der sich unser ganzes Denken bewegt.

Die ganze geistige Entwicklungsgeschichte der Menschheit ist ein solches Ringen um jene wahren Mittelbegriffe, in denen zwei einseitige und daher falsche Betrachtungsarten der Wirklichkeit ihre harmonische Lösung fin- den.

Und in einer populä- reren; aber nicht minder treffenden Form findet sich der Extrakt dieser Philoso- phie in einer Anekdote ausgesprochen, die von Ibsen erzählt wird.

Dieser sprach. Jedes Plagiat richtet sich nämlich von selbst. Auf ihm ruht der Fluch, der jedes gestohlene Gut zu einem freudlosen Besitz macht, sei es nun geistiger oder mate- rieller Natur.

Es erfüllt den Dieb mit einer Unsicherheit und Befangenheit, die man ihm auf hundert Schritte anmerkt. Die Natur gestattet keine unehrlichen Geschäfte.

Wir können immer nur unsere eigenen Gedanken wirklich in Bewe- gung setzen, weil nur diese unsere Organe sind. Man lasse daher die Menschen an geisti- gem Eigentum nur ruhig zusammenstyhlen, was sie erwischen können, denn niemand anders wird den Schaden davon haben als sie selbst, die ihre schöne Zeit an etwas völlig Hoffnungsloses vergeudet haben.

Denn, genau genommen, besteht die ganze Weltliteratur aus lauter Plagiaten. Das Aufspüren von Quellen, sagt Goethe zu Eckermann, sei "sehr lächerlich".

Meine Farbenlehre ist auch nicht durchaus neu. Die ganze Geistesgeschichte der Menschheit ist eine Geschichte von Dieb- stählen. Alexander bestiehlt Philipp, Augustinus bestiehlt Paulus, Giotto bestiehlt Cimabue, Schiller bestiehlt Shakespeare, Schopenhauer bestiehlt Kant.

Im Mittelalter wurden nur die Kirchenväter und Ari- stoteles bestohlen: das war zu wenig. Sokrates hatte das seltene Glück, in Plato einen ganz skrupellosen Dieb zu finden, der sein Handwerk von Grund aus verstand: ohne Plato wäre er unbekannt.

Es handelt sich darum, wer sie am schärfsten formuliert, am klarsten durchleuchtet, am weitesten in ihren möglichen Anwendungen ver- folgt hat.

Denn wie weniges haben und sind wir, das wir im reinsten Sinne unser Eigentum nennen! Es kamen Narren und Weise, helle Köpfe und bornierte, Kindheit und Jugend wie das reife Alter: alle sagten mir, wie es ihnen zu Sinn sei, was sie dachten, wie sie lebten und wirkten und welche Erfahrungen sitt sich gesammelt, und ich hatte weiter nichts zu tun als zuzugreifen und das zu ernten, was andere für mich gesäet hatten.

Andere sind toleranter und sagen: ein Shakespeare durfte sich das erlauben! Sie haben nie den Willen zur Originalität: den haben die Literaten.

Ein Dichter ist ein Mensch, der sieht und sehen kann, weiter nichts. Und er freut sich, wenn er einmal ganz ohne Einschränkung seinem eigentlichen Beruf obliegen kann: dem des Abschreibens.

Wenn Shakespeare den Plutarch abschrieb, so tat er es nicht, obgleich er ein Dichter war, sondern weil er ein Dichter war. Das Genie hat eine leidenschaftliche Liebe zum Guten, Wertvollen; es sucht nichts als dieses.

Hat schon ein anderer die Wahrheit, zum Beispiel Plutarch, wozu sich auch nur einen Schritt weit von ihm entfernen? Was könnte dabei herauskommen?

Lieber schreibt es ab. Lieber ist es ein Plagiator. Pascal sagt einmal in den "Pensees": "Gewisse Schriftsteller sagen von ihren Werken immer: ,Mein Buch, mein Kommentar, meine Geschichte'.

Tut er es, so werfen sie ihm vor, er sage nichts Neues. Beim Ballspielen benutzt der eine genau denselben Ball wie der andere; aber der eine wirft ihn besser.

Die Bemerkung: "Das ist mir nichts Neues, das habe ich schon irgendwo gehört", wird man am häufigsten im Munde untalentierter, unkünstle- rischer, unproduktiver Menschen hören.

Ja man kann den letzten Schritt tun und sagen: jeder Voll- sinnige ist ununterbrochen gezwungen, zu plagiieren. Daswohlgeordnete, wohl- abgegrenzte Reich der Wahrheit ist klein.

Es gibt eine doppelte Originalität: eine gute und eine schlechte. Ori- ginell ist jeder neue Organismus: diese physiologische Originalität ist wertvoll und fruchtbar.

Daneben existiert aber auch noch eine pathologische Originalität, und die hat gar keinen Wert und gar keine Lebensfähigkeit, obgleich sie vielfach als die einzige und echte Originalität gilt.

Es ist die Originalität des Riesenfettkinds und des Kalbs mit zwei Köpfen. Fängt nicht überall das Beste mit Krankheit an?

Denn im Menschen lebt ein tiefer Wille zur Einteilung, er hat einen heftigen, ja leidenschaftlichen Hang, die Dinge abzugrenzen, einzufrieden, zu etikettieren.

Das Lieblingsspielzeug vieler Kinder ist die Schachtel. Aber auch der Erwachsene trägt immer ein unsichtbares Quadratnetz mit sich herum.

Ein Antlitz, dessen Teile sich nicht kräftig und ausdrücklich gegen- einander abheben, erscheint uns unschön oder nichtssagend.

Wir verehren Men- schen und Völker nach dem Grade ihrer Kunst, zu stufen, zu gliedern, zu schei- den: ja das, was wir Kunst nennen, ist fast identisch mit dieser Fähigkeit.

Und die Aufgabe aller Wissenschaft hat ja niemals in etwas anderem bestanden als in der über- sichtlichen Parzellierung und Gruppierung der Wirklichkeit: durch künstliche Trennung und Aufreihung macht sie die Fülle des Tatsächlichen handlich und.

Oder sagen wir lieber: wir vermögen es jedenfalls nicht anders zu sehen. Was uns bei der Betrachtung eines Entwicklungsganges reizt und bewegt, ist immer jener geheimnisvolle Sprung, der fast niemals fehlt; in jeder Biographie sind es die plötzlichen Erhellungen und Verdunklungen, Wandlungen und Wendungen, Taillen und Zäsuren, die unsere Teilnahme fesseln: das, was den Einschnitt, die Epoche macht.

Kurz: wir fühlen uns nur glücklich in einer artikulierten, gestuften, interpungierten Welt. Dies gilt ganz besonders von allem, was einen Zeitablauf hat.

Die Zeit also, unsere vornehm- ste und wertvollste Mitgift, gehört uns nicht. Wir wollen sie besitzen, und statt dessen sind wir von ihr besessen, rastlos vorwärts gehetzt nach einem Phantom, das wir "morgen" nennen und das wir niemals erreichen werden.

Seine stärkste Sehnsucht, sein ewiger Traum ist: Chronologie in die Welt zu bringen. Schon der Wilde hat dafür seine rohen einfachen Methoden.

Dem antiken Menschen, der erdiger und weniger vergrübelt war als der christliche, genügte der Schatten der Sonne, aber schon das Mittelalter erlebte die Erfindung der Uhr, und wir Heutigen, in unserer nie schweigenden Lebensangst und faustischen Unrast, haben Apparate, die den vierhunderttausendsten Teil einer Sekunde notieren.

Und ebenso verhält es sich, wenn wir das Zeitmikroskop mit dem Zeitteleskop vertauschen und auf die weite Geschichte unseres Geschlechts blicken: auch hier genügt uns nicht mehr die naive und sinnbildliche Einteilung der Alten in goldene, silberne, eiserne Zeital- ter, sondern wir begehren Genaueres, Schärferes, Umfassenderes.

Aber tun wir dies nicht in der Tat sogar mit dem Ozean, indem wir Meridiane und Parallelkreise ziehen? Immer wieder wird uns versichert, es gebe überall in Natur und Leben nur schrittweise Übergänge, Grade und Differentiale.

Aber wir hören diese subtilen Einwände, geben ihnen recht und glauben sie nicht. Denn es gibt auf dem Grunde unseres Denkens ein Wissen, das positiver und ursprünglicher ist als alle wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Plötzlich, "über Nacht" sagt das Volk, ist die Pubertät, ist die Senilität da. Wir pflegen dann zu sagen: "Du bist ja auf einmal ein Mann geworden", und dies meist nur hinter dem Rücken : "Er ist ja auf einmal ein Greis geworden".

Sie ist fundamental Das Kind ist plötzlich im Besitz einer neuen Artikulation Und so kann man denn auch von der Geschichte unse- res ganzen Geschlechts sagen: es gibt bestimmte Zeitpunkte, wo eine neue Art Mensch geboren wird, nicht Tage, aber vielleicht Jahre oder doch Jahrzehnte.

Aber indem wir diese Analogie etwas näher. Wann "beginnt" ein Menschenleben? Offenbar nicht im Augenblick der Geburt, sondern im Augenblick der Konzeption.

Der Anfang eines neuen Geschichtsabschnitts ist also in jenen Zeitpunkt zu setzen, wo der neue Mensch konzipiert wird: das Wort in seiner doppelten Bedeutung genommen.

Denn in der Geschichte zählen nur die inneren Erlebnisse der Menschheit. Diesem folgt eine traumatische Neurose, die der eigentliche Brutherd des Neuen ist: durch sie wird alles umgeworfelt, "zerrüttet", in einen.

Erst später bildet sich das, was die Psychiater den "psychomotorischen Uberbau" nennen: jenes System von zere- bralen Regulierungen, Hemmungen, Sicherungen, das einen "normalen" Ablauf der seelischen Funktionen garantiert: in diese Gruppe von Zeitaltern gehören alle "Klassizismen".

Auf Grund dieses Schemas wagen wir nun die Behauptung aufZustellen: das Konzeptionsjahr des Menschen der Neuzeit war das Jahr , das Jahr der "schwarzen Pest".

Die Neuzeit fängt also nicht dort an, wo sie in der Schule anfängt. Die meisten Historiker helfen sich mit einer "Übergangszeit", worunter sie ungefähr das fünfZehnte Jahr- hundert verstehen.

Breysig führt den Begriff des "späten Mittelalters" ein und bestimmt dafür die Zeit "von gegen bis gegen ". Chamberlain geht in seinen geistvollen, aber etwas einseitig orientierten "Grundlagen des neun- zehnten Jahrhunderts" noch weiter zurück, indem er "das Erwachen der Germa- nen zu ihrer welthistorischen Bestimmung als Begründer einer durchaus neuen Zivilisation und einer durchaus neuen Kultur" den ,,Angelpunkt der Geschichte Europas" nennt und das Jahr als den "mittleren Augenblick dieses Erwa- chens" bezeichnet.

Schon Vasari setzte die Rinascita an den Anfang des Trecento. Versteht man jedoch unter Mittelalter nur die Jahrhunderte einer unwidersprochenen Theokratie, Jede Krankheit ist eine Betriebsstörung im Organismus.

Der Volksinstinkt hat auf den Kranken, zumal auf den Geisteskranken, immer mit einer gewissen Scheu geblickt, die aus Furcht und Ehrfurcht gemischt war.

Die Askese ist sowohl in ihrer orientalischen wie in ihrer abendländischen Form ein Versuch, durch alle erdenklichen "schwächenden" Mittel: Unterernährung, Schlafentziehung, Flagellation, Einsamkeit, sexuelle Abstinenz den Organismus künstlich morbid zu machen und dadurch in einen höheren Zustand zu transponieren.

In der Legendenschilderung sind fast alle heiligen oder sonst von Gott ausgezeichneten Menschen mit körperlichen "Min- derwertigkeiten" behaftet. Wie denn überhaupt jeder Fortschritt in der Richtung der Vergeistigung im Grunde ein Krank- heitsphänomen darstellt: das letzte Mittel zur Selbsterhaltung, das die Natur.

Schon jede sehr hohe Kompliziertheit der Organisation hat fortwährende Gleichgewichtsstörungen zur Voraussetzung, zumindest die dauernde Gefahr solcher Störungen, also Unsicherheit, Unausge- glichenheit, Labilität.

Am "gesündesten" ist zweifellos die Amöbe. Überall, wo sich Neues bildet, ist Schwäche, Krankheit, "Dekadenz". Alles, was neue Keime entwickelt, befindet sich in einem scheinbaren Zustand redu- zierten Lebens: die schwangere Frau, das zahnende Kind, der mausernde Kana- rienvogel.

Im Frühling hat die ganze Natur etwas Neurasthenisches. Der Pithec- anthropus war sicher ein Dekadent. Auch die bekannte Krankheit, die als "Ner- vosität" beschrieben wird, ist nichts anderes als eine erhöhte Perzeptibilität für Reize, eine gesteigerte Schnelligkeit der Reaktion, eine reichere und kühnere Assoziationsfähigkeit, mit einem Wort: Geist.

Je höher ein Organismus entwik- kelt ist, desto nervöser ist er. Im verkleinerten Format wiederholt sich dies beim Neurasthenischen: er. Er hat einfach schärfere, beweglichere, regsamere, neugieri- gere, weniger verschlafene Sinne.

Alle landläufigen Definitionen der Neurasthe- nie sind nichts anderes als gehässige Umschreibungen für die physiologischen Zustände des begabten Menschen.

Der Rekonvaleszent befindet sich in einer eigentümlich leichten, beschwing- ten, befeuerten Verfassung, gegen die die völlige Genesung einen Rückschritt bedeutet.

Der Körper ist in einem kriegerischen Ausnahmezustand, in einem Stadium allgemeiner Erhebung, wo die einzelnen Zellen Energieleistungen, Vitalitätssteigerungen, Regulierungen, Reserven, Reaktionen einsetzen, die man ihnen nie zugetraut hätte.

Das Problem vom Wert der Krankheit hat denn auch die Aufmerksamkeit einiger der intensivsten modernen Denker erregt. Hebbel notiert in seinen ;,Tagebüchern": "Die kranken Zustände sind übrigens dem wahren dauernd- ewigen näher, wie die sogenannten gesunden.

In seiner "Studie über Minderwertigkeit von Organen" hat Alfred Adler diese Frage zum erstenmal in streng wissenschaftlicher Form behandelt.

Als die kleine Schrift im Jahr erschien, wurde sie fast gar nicht beachtet, und auch später hat sich ihr Verfasser in weiteren Kreisen mehr durch seine psychoanalytischen Untersuchungen bekannt gemacht, die aber nicht, wie gewöhnlich angenommen wird, eine Bekämpfung, sondern viel eher eine Ergänzung der Freudschel.

Die Ursache liegt in dem Zwange einer ständigen Übung und in der erhöhten Anpassungsfähigkeit, die die minderwertigen Organe nicht sel- ten auszeichnet.

Die Folge einer hereditären Organminderwertigkeit kann in motorischer Insuffizienz bestehen, in mangelhafter Produktion der zugehörigen Drüsensekrete, in dürftigere.

Dies ist in Kürze die Entdeckung Alfred Adlers. Wenn wir sie ein wenig über- denken und versuchen, aus ihr einige einfache Folgerungen zu ziehen, so werden wir zu den überraschendsten Resultaten gelangen.

Beginnen wir mit der anorga- nischen Natur. Dort finden wir den einfachsten und elementarsten Ausdruck des ganzen Sachverhalts in dem Gesetz von der Aktion und Reaktion.

Eine Feder, die nicht gespannt wird, verliert all- mählich ihre Elastizität; ein Hufeisenmagnet steigert seinen Magnetismus, je län- ger er vom Anker belastet wird; Kautschuk zerfällt, wenn er nicht gedehnt wird: er "atrophiert" infolge Mangels an Reizen.

Demselben Prinzip unterliegt natür- lich auch die organische Materie. Umge- kehrt hypertrophiert ein Organ, wenn es besonders stark in Anspruch genommen wird.

Ein Schmied, ein Lastträger, ein Ringer deklariert seine Beschäftigung auf den ersten Blick durch seine abnorm entwickelte Armmuskulatur.

Es herrscht in seinem Kräftehaushalt kein genügend reger Betrieb, es fehlt an fruchtbaren Reibungen, Widerständen, Polaritäten, das Leben des Zellenstaates hat nicht den richtigen Tonus.

Unsere Theorie erfährt nun aber auch auf dem Gebiet der untermenschlichen Welt; das viel ex1kteren Beobachtungen zugänglich ist, eine Reihe von überra- schenden Bestätigungen.

Bei einer Gattung der Strudelwürmer, die ebenfalls in unseren Bächen vorkommt, ist es sogar möglich, durch Einschnitte mehrere Kopf- und Schwanzenden zu erzeugen.

In diesen Fällen führt also die Verwundung zur Entstehung neuer Indi- viduen, wozu sonst nur die sexuelle Fortpflanzung imstande ist.

An manchen Farnen fördert die Infektion mit gewissen parasitischen Pilzen eigentümliche Sprosse zutage, zum Beispiel am Saumfarn den sogenannten "Hexenbesen".

Aber es gibt sogar Milben, die an manchen Baldrianarten gefüllte Blüten erzeugen. Es ist sozusagen das gerade wegen seiner Zurückgebliebenheit bevorzugte Mutterkind des Organismus.

Leonardo und Holbein, Menzel und Len- bach waren Linkshänder. Und auch bei den Helden der Wirklichkeit zeigt sich bisweilen dasselbe Verhältnis.

Schon die Griechen haben diese Zusammenhänge geahnt, als sie sich den Seher stets blind dachten; auch Homer, dieses allum- spannende, sonnentrunkene und farbenklare Weltauge, ist blind.

Und Achilles, der Unüberwindliche, Unverletzbare, hat seine Ferse, die auf den tödlichen Pfeil wartet.

Das wäre weniger logisch gedacht, aber viel- leicht gerade darum wahrer. In der wissenschaftlichen Arbeit ist es aussichts- reicher, das anzugreifen, was man gerade vor sich hat und zu dessen Erforschung sich ein Weg ergibt.

So würde ich also sprechen, um Ihr Interesse bei der Be- handlung der anscheinend so nichtigen Fehlleistungen der Ge- sunden festzuhalten.

Wir wollen jetzt irgend jemanden, dem die Psychoanalyse fremd ist, heranziehen und ihn fragen, wie er sich das Vorkommen solcher Dinge erklärt.

Was meint der Mann da- mit? Wenn jemand so den natürlichen Determinismus an einer einzigen Stelle durch- bricht, so hat er die ganze wissenschaftliche Weltanschauung über den Haufen geworfen.

Man darf ihm dann vorhalten, um wie vieles konsequenter sich selbst die religiöse Weltanschauung benimmt, wenn sie nachdrücklich versichert, es falle kein Sper- ling vom Dach ohne Gottes besonderen Willen.

Ich meine, unser Freund wird die Konsequenz aus seiner ersten Antwort nicht ziehen wollen, er wird einlenken und sagen, wenn er diese Dinge studiere, finde er allerdings Erklärungen für sie.

Ein Mensch, der sonst richtig sprechen kann, mag sich in der Rede versprechen, 1. Spruch genommen ist. Es ist leicht, diese Angaben zu bestätigen. Das Versprechen tritt wirklich besonders häufig auf, wenn man ermüdet ist, Kopfschmerzen hat oder vor einer Migräne steht.

Unter denselben Umständen ereignet sich leicht das Vergessen von Eigennamen. Manche Personen sind daran gewöhnt, an die- sem Entfallen der Eigennamen die herannahende Migräne zu er- kennen.

Das klingt so ganz verständig und scheint auch gegen Wider- Spruch gefeit zu sein. Es ist vielleicht nicht sehr interessant, nicht so, wie wir es erwartet haben.

Fassen wir diese Erklärun- gen der Fehlleistungen näher ins Auge. Die Bedingungen, die für das Zustandekommen dieser Phänomene angegeben werden, sind unter sich nicht gleichartig.

Unwohlsein und Zirkulations- störung geben eine physiologische Begründung für die Beein- trächtigung der normalen Funktion; Erregung, Ermüdung, Ab- lenkung sind Momente anderer Art, die man psycho-physiolo- gische nennen könnte.

Diese letzteren lassen sich leicht in Theo- rie übersetzen. Sowohl durch die Ermüdung wie durch die Ab. Diese Leistung kann dann besonders.

Es würde sich also in allen Fällen um die Effekte einer Aufmerksamkeitsstörung handeln, entweder aus organi- schen oder aus psychischen Ursachen.

Dabei scheint nicht viel für unser psychoanalytisches Interesse herauszuschauen. Wir könnten uns versucht fühlen, das Thema wieder aufzugeben. Allerdings, wenn wir näher auf die Beob- achtungen eingehen, stimmt nicht alles zu dieser Aufmerksam- keitstheorie der Fehlleistungen oder leitet sich wenigstens nicht natürlich aus ihr ab.

Wenigstens in der Regel trifft er es so. Der geübte Klavierspieler greift, ohne daran zu denken, die richtigen Tasten. Wenn jemand in einer wichtigen Rede oder mündlichen Verhandlung durch ein Ver- sprechen das Gegenteil von dem sagt, was er zu sagen beab- sichtigt, so ist das nach der psycho-physiologischen oder Auf- merksamkeitstheorie kaum zu erklären.

Es gibt auch bei den Fehlleistungen so viele kleine Nebener- scheinungen, die man nicht versteht, und die uns durch die bis- herigen Aufklärungen nicht näher gebracht werden.

Wenn man z. Oder: es kommen Fälle vor, in denen die Fehlleistungen sich verviel- fältigen, sich miteinander verketten, einander ersetzen.

Man sucht sich auf Umwegen auf ein vergessenes Wort zu besinnen, dabei entfällt einem ein zweiter Name, der beim Aufsuchen des ersten hätte behilflich sein können.

Geht man jetzt diesem zweiten Namen nach, so entzieht sich ein dritter usw. Dasselbe kann sich bekanntlich auch bei Druckfehlern ereignen, die ja als Fehlleistungen des Setzers aufzufassen sind.

Ein solcher hartnäckiger Druckfehler soll sich einmal in ein so- zialdemokratisches Blatt eingeschlichen haben. Am nächsten Tage wurde eine Korrektur versucht.

Man spricht in solchen Fällen gern vom Druckfehlerteufel, vom Kobold des Setzkastens und dergleichen,. Ausdrücke, die jedenfalls über eine psycho- physiologische Theo- rie des Druckfehlers hinausgehen.

In der Vor- stellung debütierte der Unglückliche wirklich mit dieser abgeän- derten Meldung, obwohl er genug gewarnt war oder vielleicht gerade darum.

Alle diese kleinen Züge der Fehlleistungen werden durch die Theorie der Aufmerksamkeitsentziehung nicht gerade aufgeklärt.

Aber darum braucht diese Theorie noch nicht falsch zu sein. Es fehlt ihr vielleicht an etwas, an einer Ergänzung, damit sie voll befriedigend werde.

Aber auch manche der Fehlleistungen selbst können noch von einer anderen Seite betrachtet werden. Greifen wir als die für unsere Absichten geeignetste unter den Fehlleistungen, das Versprechen heraus.

Wir könnten ebensogut das Verschreiben oder Verlesen wählen. Man kann aber auch sein Interesse anders richten und wissen wollen, warum man sich gerade in dieser Weise verspricht und in keiner anderen; man kann das in Betracht ziehen, was beim Versprechen herauskommt.

Sie sehen ein, solange man nicht diese Frage be- antwortet, den Effekt des Versprechens aufklärt, bleibt das Phä- nomen nach seiner psychologischen Seite eine Zufälligkeit, mag es auch eine physiologische Erklärung gefunden haben.

Wenn sich mir ein Versprechen ereignet, könnte ich mich offenbar in unendlich vielen Weisen versprechen, für das eine richtige Wort eines von tausend anderen sagen, ungezählt viele Entstellungen an dem richtigen Wort vornehmen.

Zwei Autoren, Meringer und Mayer ein Philologe und ein Psychiater , haben denn auch im Jahre den Ver- such gemacht, die Frage des Versprechens von dieser Seite her anzugreifen.

Sie haben Beispiele gesammelt und zunächst nach rein deskriptiven Gesichtspunkten beschrieben. Das gibt natür- lich noch keine Erklärung, kann aber den Weg zu ihr finden lassen.

Ich werde Ihnen von diesen Hauptgruppen der beiden Autoren Beispiele vorführen. Diese drei Formen des. Versprechens sind nicht gerade häufig.

Weit zahlreicher werden Sie die Beobachtung finden, in denen das Versprechen durch eine Zusammenziehung oder Vermengung entsteht, z.

Nebenbei, der junge Mann wird bei der Dame nicht viel Erfolg gehabt haben. Als eine Ersetzung führen M. Der Erklärungsversuch, den die beiden Autoren auf ihre Sammlung von Beispielen gründen, ist ganz besonders unzu- länglich.

Am häufigsten verspricht man sich doch, indem man anstatt eines Wortes ein anderes, ihm sehr ähnliches sagt, und diese Ähnlichkeit genügt vielen zur Erklä- rung des Versprechens.

Zum Beispiel ein Professor in seiner An- trittsrede: Ich bin nicht geneigt geeignet , die Verdienste meines sehr geschätzten Vorgängers zu würdigen.

Oder ein an- derer Professor: Beim weiblichen Genitale hat man trotz vieler Versuchungen Pardon: Versuche. Die gewöhnlichste und auch die auffälligste Art des Verspre- chens ist aber die zum genauen Gegenteil dessen, was man zu sagen beabsichtigt.

Mitglie- dern und erkläre somit die Sitzung für geschlossen. Ähnlich verführerisch wie die Gegensatzbeziehung wirkt dann irgendeine andere geläufige Assoziation, die unter Umstän- den recht unpassend auftauchen kann.

So wird z. S i e m e n s der berühmte Physiologe Dubois-Reymonddie Festrede zu halten hatte. Das war na- türlich der Name der alten Firma.

Aber damit nicht genug. In einer Reihe von Fällen scheint die Aufklärung des beobachteten Versprechens nicht eher zu ge- lingen, als bis wir mit in Betracht gezogen haben, was einen Satz vorher gesprochen oder auch nur gedacht wurde.

Wir hatten die Bedingungen untersucht, unter denen ein Versprechen überhaupt zustande kommt, dann die Einflüsse, welche die Art.

Wir haben bisher immer von Fehlhandlungen gesprochen, aber jetzt scheint es, als ob manchmal die Fehlhandlung selbst eine ganz ordentliche Handlung wäre, die sich nur an die Stelle der anderen, erwarteten oder beabsichtigten Handlung ge- setzt hat.

Dieser eigene Sinn der Fehlhandlung scheint ja in einzelnen Fällen greifbar und unverkennbar zu sein. Er erwartet sich nichts Gutes von der Sitzung und wäre froh, sie so- fort wieder abbrechen zu können.

Das Aufzeigen dieses Sinnes, also die Deutung dieses Versprechens macht uns gar keine Schwie- rigkeiten.

Oder wenn eine Dame anscheinend anerkennend eine andere fragt: Diesen reizenden neuen Hut haben Sie sich wohl selbst aufgepatzt?

Oder wenn eine als energisch bekannte Dame erzählt: Mein Mann hat den Doktor gefragt, welche Diät er einhalten soll, der Doktor hat aber gesagt, er braucht keine Diät, er kann essen und trinken, was i c h will, — so ist dies Versprechen doch anderer-.

Wir können dann alle physiologischen oder psycho-physiologischen Momente bei Seite lassen und dürfen uns rein psychologischen Unter- suchungen über den Sinn, d.

Ehe wir aber diesen Vorsatz ausführen, möchte ich Sie ein- laden, mit mir eine andere Spur zu verfolgen. Es könnte doch in Wirklichkeit sinnlos sein, eine psychische Zufälligkeit oder nui in ganz seltenen Fällen sinnreich, und der Dichter behielte das Recht, es durch die Ausstattung mit Sinn zu vergeistigen, um es.

Zu verwundern wäre es aber auch nicht, wenn wir über das Versprechen vom Dichter mehr zu erfahren hätten als vom Philologen und vom Psychiater.

Ein solches Beispiel von Versprechen findet sich in W a 1 - len stein Piccolomini, erster Aufzug, fünfter Auftritt.

Max Piccolomini hat in der vorhergehenden Szene aufs leiden- schaftlichste für den Herzog Partei genommen und dabei von den Segnungen des Friedens geschwärmt, die sich ihm auf seiner Reise enthüllt, während er die Tochter Wallensteins ins Lager begleitete.

Kriegshelden für den Frieden schwärmen macht, sehr wohl erkannt hat. Ein noch eindrucksvolleres Beispiel hat O. Rank bei Shake- speare entdeckt.

Aufzug, 2. Die durch den Willen ihres Vaters an die Wahl eines Gatten durch das Los gefesselte Porzia ist bisher allen ihren unliebsamen Freiern durch das Glück des Zufalls entron- nen.

Gelegentlich hat auch ein der Medizin fernestehender Denker den Sinn einer Fehlleistung mit einer Bemerkung aufgedeckt und uns die Bemühung um deren Aufklärung vorweggenommen.

Das ist wirklich die Theorie des Verlesens. Das nächstemal wollen wir prüfen, ob wir in der Auffassung der Fehlleistung mit den Dichtern gehen können.

Nichts anderes als die Absicht, der er dient, und seine Stellung in einer psychischen Reihe. War es also nur ein täuschender Schein oder eine poetische Er- höhung der Fehlleistung, wenn wir in ihr eine Absicht zu er- kennen glaubten?

Da finden wir denn ganze Kategorien von Fällen, in denen die Absicht, der Sinn des Versprechens klar zutage liegt.

Vor allem die, in denen das Gegenteil an die Stelle des Beabsichtigten tritt. Das ist doch unzweideutig.

In anderen Fällen, wo man sich nicht gerade zum Gegenteil versprochen hat, kann doch durch das Versprechen ein gegen- sätzlicher Sinn zum Ausdmck kommen.

In noch anderen Fällen fügt das Versprechen zu dem beabsich- tigten Sinne einfach einen zweiten hinzu.

Der Satz hört sich dann an wie eine Zusammenziehung, Verkürzung, Verdichtung aus mehreren Sätzen. So die energische Dame: Er kann essen und trinken, was i c h will.

Das ist gerade so, als ob sie erzählt hätte: Er kann essen und trinken, was er will; aber was hat er denn zu wollen? An seiner Statt will ich.

Die Versprechen machen oft den Eindruck solcher Verkürzungen, z. Pardon, an den Fingern einer Hand abzählen. Die verkürzte Rede hat auch ihren Sinn; sie sagt, es gibt nur einen Menschen, der das versteht.

Diesen Gruppen von Fällen, in denen die Fehlleistung ihren Sinn selbst zum Vorschein bringt, stehen andere gegenüber, in denen das Versprechen nichts an sich Sinnreiches geliefert hat, die also unseren Erwartungen energisch widersprechen.

Ein Herr, nach dem Befinden seines Pferdes befragt, antwortet: Ja, das d r a u t. Das dauert vielleicht noch einen Monat.

Ein anderer erzählt von irgendwelchen Vorgängen, die er beanständet, und setzt fort: Dann aber sind Tatsachen zum Vor.

Erinnern Sie sich an den Fall des jungen Mannes, der die ihm unbekannte Dame begleitdigen wollte. Wir hatten uns die Freiheit genommen, diese Wortbildung in begleiten und beleidigen zu zerlegen, und fühlten uns dieser Deutung sicher, ohne für sie Bestätigung zu fordern.

Halten wir an dieser Einsicht fest, so werden wir noch andere bisher rätselhafte Gruppen verstehen können. Beim Namenentstellen können wir z.

Aber die zweite Absicht ist doch unschwer zu erraten. Es liegt also nahe, auch beim Versprechen eine solche schmähende Absicht anzunehmen, die sich in der Ent- stellung des Namens durchsetzt.

Ähnliche Aufklärungen drängen sich uns in Fortführung unserer Auffassung für gewisse Fälle des Versprechens mit komischem oder absurdem Effekt auf.

Ganz Ähnliches gilt für Versprechen, die aus harmlosen Worten unanständige und obszöne machen, wie A p o p o s für. Sie sind nicht Zufälligkeiten, sondern ernsthafte seelische Akte, sie haben ihren Sinn, sie ent- stehen durch das Zusammenwirken — vielleicht besser: Gegen- einanderwirken zweier verschiedener Absichten.

Lassen Sie uns alles der Reihe nach, eines nach dem anderen, in kühle Erwägung ziehen. Was wollen Sie mir wohl sagen?

Was denn die Momente der Ermüdung, Erregung, Zerstreutheit, die Aufmerk- samkeitsstörung angesichts der psychischen Natur der Fehllei- stungen noch zu bedeuten haben?

Haben Sie noch etwas zu fragen? Wenn nicht, so setze ich selbst fort. Darum stelle ich die Frage auf: was sind das für Absichten oder Tendenzen, die andere in solcher Weise stören können, und welche Bezie- hungen bestehen zwischen den störenden Tendenzen und den ge- störten?

So fängt unsere Arbeit erst nach der Lösung des Pro- blems von neuem an. Also, ob dies die Aufklärung aller Fälle von Versprechen ist? Die nächste Frage, ob wir auf die anderen Arten der Fehlleistungen das aus- dehnen dürfen, was sich uns für das Versprechen ergeben hat, will ich vorgreifend mit ja beantworten.

Sie werden sich selbst davon überzeugen, wenn wir uns dazu wenden, Beispiele des Versen reibens, Vergreifens usw. Ich schlage Ihnen aber aus technischen Gründen vor, diese Arbeit aufzuschieben, bis wir das Versprechen selbst noch gründlicher behandelt haben.

Die Frage, was die von den Autoren in den Vordergrund ge- rückten Momente der Zirkulationsstörung, Ermüdung, Erregung, Zerstreutheit, die Theorie der Aufmerksamkeitsstörung uns noch bedeuten können, wenn wir den beschriebenen psychischen Me- chanismus des Versprechens annehmen, verdient eine eingehen- dere Beantwortung.

Bemerken Sie wohl, wir bestreiten diese Mo- mente nicht. Aber wie wenig ist damit erklärt! Vor allem sind es nicht notwendige Bedingungen der Fehlleistung.

Das Ver- sprechen ist ebensowohl bei voller Gesundheit und normalem Be- finden möglich. Diese körperlichen Momente haben also nur den Wert von Erleichterungen und Begünstigungen für den eigen- tümlichen seelischen Mechanismus des Versprechens.

Nehmen Sie an, ich ginge in dunkler Nachtstunde an einem einsamen Orte, würde dort von einem Strolch überfallen, der mir Uhr und Börse wegnimmt, und trüge dann, weil ich das Gesicht des Räubers nicht deutlich gesehen habe, meine Klage auf der nächsten Polizeistation mit den Worten vor: Einsamkeit und Dunkelheit haben mich soeben meiner Kostbarkeiten beraubt.

Der Polizeikommissär kann mir darauf sagen: Sie scheinen da mit Unrecht einer extrem mechanistischen Auffassung zu huldigen. Stellen wir den Sachverhalt lieber so dar: Unter dem Schutz der Dunkelheit, von der Einsamkeit begünstigt, hat Ihnen ein unbe- kannter Räuber Ihre Wertsachen entrissen.

Vielleicht können wir ihm dann den Raub wieder abnehmen. Die psychophysiologischen Momente wie Aufregung, Zer- streutheit, Aufmerksamkeitsstörung leisten uns offenbar sehr wenig für die Zwecke der Erklärung.

Es sind nur Redensarten, spanische Wände, hinter welche zu gucken wir uns nicht ab- halten lassen sollen. Es fragt sich vielmehr, was hier die Erregung,.

Die Lauteinflüsse, Wortähnlichkeiten und die von den Wor- ten auslaufenden gebräuchlichen Assoziationen sind wiederum als bedeutsam anzuerkennen.

Sie erleichtern das Versprechen, in- dem sie ihm die Wege weisen, die es wandeln kann. Diese Laut- und Wortbeziehungen sind also auch nur wie die körperlichen Dis- positionen Begünstigungen des Versprechens und können seine eigentliche Aufklärung nicht geben.

Besonders interessant ist mir aber Ihre nächste Frage, auf welche man die beiden miteinander in Interferenz tretenden Ten- denzen feststellt.

Sie ahnen wahrscheinlich nicht, wie folgen- schwer sie ist. Nicht wahr, die eine der beiden, die gestörte Ten- denz, ist immer unzweifelhaft: die Person, welche die Fehl- leistung begeht, kennt sie und bekennt sich zu ihr.

Sie wird durch den Effekt des Versprechens angezeigt, wenn wir nur den Mut haben, diesen Effekt für sich gelten zu lassen.

Aber die anderen Fälle, in denen die störende Tendenz die ursprüngliche nur entstellt, ohne sich selbst ganz zum Ausdruck zu bringen, wie errät man bei ihnen die störende Tendenz aus der Entstellung?

In einer ersten Reihe von Fällen auf sehr einfache und sichere Weise, auf dieselbe Weise nämlich, wie man die gestörte Ten- denz feststellt.

Die Feststellung der entstellenden Tendenz ist hier also ebenso sicher gelungen wie die der entstellten. Ich habe auch nicht ohne Absicht hier Beispiele herangezogen, deren Mit- teilung und Auflösung weder von mir noch von einem meiner Anhänger herrühren.

Doch war in diesen beiden Fällen ein g e , wisser Eingriff notwendig, um die Lösung zu fördern. Befragt, gab er aber die Erklärung mit dem ersten Einfall der ihm kam.

Und nun sehen Sie, dieser kleine Eingriff und sein Erfolg, das ist bereits eine Psychoanalyse und das Vor-. Er habe natürlich das Bestreben, meinen Sie, der Aufforderung zu folgen, das Versprechen zu erklären, und da sage er eben das erste beste, was ihm einfalle, wenn es ihm zu einer solchen Erklärung tauglich erscheine.

Ja es könne so sein, aber ebensowohl auch anders. Es ist merkwürdig, wie wenig Respekt Sie im Grunde vor einer psychischen Tatsache haben! Denken Sie sich, jemand habe die chemische Analyse einer gewissen Substanz vorgenommen und von einem Bestandteil derselben ein gewisses Gewicht, soundso viel Milligramm, gewonnen.

Aus dieser Gewichtsmenge lassen sich bestimmte Schlüsse ziehen. Sie haben eben die Illu- sion einer psychischen Freiheit in sich und mögen auf sie nicht verzichten.

Sie sagen, die störende Intention ist in diesem Falle die der Schmähung: sie ist es, die sich dem Ausdruck der Verehrung widersetzt.

Warum geben Sie Ihre unbeweisbare Deutung nicht gegen diesen klaren Einspruch auf? Ja, diesmal haben Sie etwas Starkes herausgefunden.

Ich stelle mir den unbekannten Festredner vor; er ist wahrscheinlich ein Assistent des gefeierten Chefs, vielleicht schon Privatdozent, ein junger Mann mit den besten Lebenschancen.

Ich will in ihn drän- gen, ob er nicht doch etwas verspürt hat, was sich der Aufforde- rung zur Verehrung des Chefs widersetzt haben mag. Da komme ich aber schön an.

Sie verderben mir noch die ganze Karriere durch Ihre Verdächtigungen. Ich hab' einfach tuf. Verstehen Sie mich?

Jetzt glauben Sie mich aber in der Hand zu haben. Das ist also Ihre Technik, höre ich Sie sagen. Das stimmt allerdings. Ich kann Ihnen aber einen ähnlichen Fall vorstellen, in dem es ebenso ungeheuerlich zugeht.

Wenn ein Angeklagter vor dem Richter sich zu einer Tat bekennt, so glaubt der Richter dem Geständnis; wenn er aber leugnet, so glaubt ihm der Richter nicht.

Wäre es anders, so gäbe es keine Rechtspflege, und trotz gelegentlicher Irrtümer müssen Sie dieses System doch wohl gelten lassen.

Ja, sind Sie denn der Richter, und der, welcher ein Ver- sprechen begangen hat, ein vor Ihnen Angeklagter? Ist denn ein Versprechen ein Vergehen?

Vielleicht brauchen wir selbst diesen Vergleich nicht abzu- lehnen. Aber sehen Sie nur, zu welchen tiefgreifenden Diffe- renzen wir bei einiger Vertiefung in die scheinbar so harmlosen Probleme der Fehlleistungen gekommen sind.

Differenzen, die wir derzeit noch gar nicht auszugleichen verstehen. Wir sind dann, wie im Falle der Rechtspflege, auf Indizien ange- wiesen, welche uns eine Entscheidung einmal mehr, ein ander- mal weniger wahrscheinlich machen können.

Für uns besteht eine solche Nötigung nicht; wir sind aber auch nicht gezwungen, auf die Verwertung solcher Indizien zu verzichten. Diese Forderung erhebt nur ein autoritätssüchtiges Gemüt, welches das Bedürfnis hat, sei- nen religiösen Katechismus durch einen anderen, wenn auch wissenschaftlichen, zu ersetzen.

Die Wissenschaft hat in ihrem Katechismus nur wenige apodiktische Sätze, sonst Behauptungen die sie bis zu gewissen Stufengraden von Wahrscheinlichkeit ge- fördert hat.

Von verschiedenen Seiten her. So- dann aber aus der psychischen Situation, in welcher sich die Fehlleistung ereignet, aus unserer Kenntnis des Charakters der Person, welche die Fehlhandlung begeht, und der Eindrücke welche diese Person vor der Fehlleistung betroffen haben, auf die sie möglicherweise mit dieser Fehlleistung reagiert.

Manchmal müssen wir auch kommende Ereignisse abwar- ten, welche sich durch die Fehlleistung gleichsam angekündigt haben, um unsere Vermutung bekräftigt zu finden.

Ich kann Ihnen die Belege hiezu nicht leicht erbringen, wenn ich mich auf das Gebiet des Versprechens einschränken soll, ob- wohl sich auch hier einzelne gute Beispiele ergeben.

Ich kann Ihnen aber eine reiche Auswahl solcher Indizien- beweise vorlegen, wenn ich auf das weite Gebiet der anderen Fehlleistungen übergreife.

Herr Y will offenbar nichts von seinem glücklichen Rivalen wissen. Oder: Eine Dame erkundigt sich bei dem Arzt nach einer gemeinsamen Bekannten, nennt sie aber bei ihrem Mädchen- namen.

Den in der Heirat angenommenen Namen hat sie ver- gessen. Wir werden vom Namenvergessen noch in anderen Hinsich- ten manches zu sagen haben; jetzt interessiert uns vorwiegend die psychische Situation, in welche das Vergessen fällt.

Der Gönner, der sich vor seinem Schützling entschuldigt er habe dessen Bitte vergessen, ist vor ihm nicht gerechtfertigt.

Der Schützling denkt sofort: Dem liegt nichts daran; er hat es zwar versprochen, aber er will es eigentlich nicht tun.

In gewis- sen Beziehungen ist daher auch im Leben das Vergessen ver- pönt, die Differenz zwischen der populären und der psychoanaly..

Stellen Sie sich eine Hausfrau vor, die den Gast mit den Wor- ten empfängt: Was, heute kommen Sie? Oder den jun-.

Warum sind sie nicht konsequent genug, diese Ein- sicht auf die anderen Fehlleistungen auszudehnen und sich voll zu ihr zu bekennen?

Es gibt natürlich auch hierauf eine Antwort. Endlich stellt sich heraus, was das ist: von der Kleopatra Abschied zu nehmen. Wenden wir uns darum zu einer besonders viel- deutigen und undurchsichtigen Fehlhandlung, zum Verlieren 4.

Ähnliche Fälle sind sehr häufig. Man verliert Gegen stände, wenn man sich mit dem Geber derselben verfeindet hat und nicht mehr an ihn erinnert werden will, oder auch, wenn man sie selbst nicht mehr mag und sich einen Vorwand schaffen will, sie durch andere oder bessere zu ersetzen.

Derselben Absicht gegen einen Gegenstand dient natürlich auch das Fallenlassen Zerbrechen, Zerschlagen. Kann man es für zufällig halten, wenn ein Schulkind gerade vor seinem Geburtstag seine Gebraucns- gegenstände verliert, ruiniert, zerbricht, z.

Und doch sind die Beispiele gar nicht selten, in denen die Begleitumstände des Verlegens auf eine Tendenz hinweisen, den Gegenstand zeitweilig oder dauernd zu beseitigen.

Vielleicht das schönste Beispiel dieser Art ist f i gendes:. Monate ver- gingen so, in denen ich mich gelegentlich an dies verschollene Buch erinnerte und es auch vergeblich aufzufinden versuchte.

Etwa ein halbes Jahr später erkrankte meine, getrennt von uns wohnende, geliebte Mutter. Der Zustand der Kranken wurde ernst und gab meiner Frau Gelegenheit, sich von ihren besten Seiten zu zeigen.

Eines Abends komme ich begeistert von der Leistung meiner Frau und dankerfüllt gegen sie nach Hause. Ich könnte diese Sammlung von Beispielen ins Ungemessene vermehren.

Ich will es aber hier nicht tun. Ich fasse mich heute kürzer, weil wir uns ja auf die Absicht einge- schränkt haben, aus dem Studium dieser Phänomene Gewinn für eine Vorbereitung zur Psychoanalyse zu ziehen.

Endlich die Ver- tauschung der einzelnen Arten von Fehlleistung miteinander zeigt uns, was das Wichtige und Wesentliche der Fehlleistung ist: nicht die Form derselben oder die Mittel, deren sie sich be- dient, sondern die Absicht, der sie selbst dient und die auf den verschiedensten Wegen erreicht werden soll.

So will ich Ihnen einen Fall von wiederholtem Vergessen vorführen: E. Nachdem er ihn adressiert hatte, brachte er ihn zur Post, aber diesmal ohne Briefmarke.

In einem anderen Falle kombiniert sich ein Vergreifen mit einem Verlegen. Pages Page size DOWNLOAD FILE. Emmanuelle Arsan Emmanuelle oder Die Schule der Lust Roman Rowohlt Die Originalausgabe erschien bei Eric Losfeld Le.

Heinz G. Konsalik Inhaltsangabe Begehrt und angefeindet, beneidet und verachtet das ist Lyda Penopoulos, das reichste.

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3 Kommentare zu „Göttliche blond amateur reitet geweckt übergroßen penis cowgirl-Stil“

  1. Mezizshura

    Ich denke, dass Sie sich irren. Schreiben Sie mir in PM, wir werden besprechen.

    die Sympathische Antwort

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